3. Apr. 2026
5 Min. Lesezeit

Warum Swinemünde auf Usedom aktuell eine interessante Option ist – für Investoren und als Plan B

Sowohl die Ferienvermietung als auch die langfristige Vermietung erzielen durch die hohe Nachfrage auf Usedom attraktive Renditen für Ihr Immobilien Investment.

Immobilieninvestitionen werden in der Regel unter zwei Gesichtspunkten bewertet: Rendite und Sicherheit. In einem zunehmend unsicheren Umfeld rückt zusätzlich ein dritter Aspekt in den Fokus – geografische Diversifikation.

Die Stadt Swinemünde auf der Insel Usedom vereint genau diese drei Faktoren. Sie bietet nicht nur ein funktionierendes Investmentumfeld, sondern liegt gleichzeitig in unmittelbarer Nähe zu Deutschland und damit in einem vertrauten wirtschaftlichen und kulturellen Raum.

Während sich viele Märkte bereits stark entwickelt haben, befindet sich Swinemünde – insbesondere im Vergleich zur deutschen Seite der Insel Usedom – noch in einer interessanten Phase.

Usedom als Gesamtmarkt: Zwei Länder, ein Standort

Die Insel Usedom ist ein zusammenhängender Immobilienmarkt, der sich lediglich politisch in einen deutschen und einen polnischen Teil gliedert. Der östliche Teil gehört zu Polen und umfasst mit Swinemünde gleichzeitig die größte Stadt der Insel.

Diese Besonderheit führt zu einer spannenden Konstellation: Während sich Preise, Nachfrage und touristische Nutzung auf der gesamten Insel ähnlich entwickeln, bestehen zwischen der deutschen und der polnischen Seite weiterhin deutliche Preisunterschiede.

Gerade dieser Unterschied macht Swinemünde aus Investorensicht interessant.

Preisunterschiede innerhalb Usedoms: Swinemünde vs. Ahlbeck

Ein besonders anschaulicher Vergleich lässt sich zwischen Swinemünde und dem nur wenige Kilometer entfernten Ahlbeck ziehen. Beide Orte liegen auf derselben Insel Usedom – teilweise nur rund 5 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt.

Auf der deutschen Seite, insbesondere in hochwertigen Neubauprojekten wie The Breeze Ahlbeck, werden Quadratmeterpreise von rund 10.000 € aufgerufen.

Dem gegenüber stehen in Swinemünde für Neubauwohnungen in erster Meereslinie aktuell Preise von etwa 6.200–7.000 € pro Quadratmeter.

Dieser Unterschied ist bemerkenswert – insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich um denselben touristischen Standort handelt, mit vergleichbarer Infrastruktur, Strandqualität und Nachfrage.

Touristische Vermietung: Etablierter Markt auf Usedom

Die Insel Usedom gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen an der Ostsee. Die touristische Nachfrage ist seit Jahren stabil und betrifft sowohl die deutsche als auch die polnische Seite.

In Swinemünde profitieren Investoren von dieser Entwicklung. Immobilien in Strandnähe werden überwiegend touristisch genutzt. Je nach Objekt und Auslastung sind Renditen im Bereich von etwa 6–7 % jährlich möglich.

Besonders attraktiv ist die Kombination aus Eigennutzung und Vermietung: Viele Eigentümer nutzen ihre Immobilie selbst und generieren in den übrigen Zeiten Einnahmen durch Feriengäste.

Wohnungsmarkt in Swinemünde: strukturelle Nachfrage

Neben der touristischen Nutzung gewinnt ein weiterer Faktor zunehmend an Bedeutung: der lokale Wohnungsmarkt.

In Swinemünde besteht ein spürbarer Nachfrageüberhang an Wohnraum. Mit rund 41.000 Einwohnern handelt es sich nicht nur um einen touristischen Standort, sondern um eine gewachsene Stadt mit kontinuierlichem Bedarf an Wohnraum. Insbesondere funktionale Wohnungen im mittleren Segment sind gefragt. Die Stadt wächst, und sowohl Einwohner als auch Arbeitskräfte suchen kontinuierlich Wohnraum.

Diese Entwicklung zeigt, dass der Markt nicht ausschließlich vom Tourismus getragen wird, sondern auch eine stabile, lokale Nachfrage vorhanden ist – ein wichtiger Aspekt für langfristig orientierte Investoren.

Langfristige Vermietung: stabile Alternative

Im Stadtzentrum von Swinemünde liegen die Einstiegspreise für Neubauwohnungen aktuell bei etwa 4.000 € pro Quadratmeter und damit deutlich unter den Preisen in Strandlage.
Bei einem durchschnittlichen Mietpreis von rund 15 € pro Quadratmeter lassen sich gleichzeitig bei langfristiger Vermietung Renditen im Bereich von etwa 5 % erzielen.
Der entscheidende Vorteil liegt in der Stabilität: Einnahmen sind gut planbar, saisonale Schwankungen spielen eine untergeordnete Rolle, und die Nachfrage bleibt durch den bestehenden Wohnraummangel konstant hoch.
Dieses Modell eignet sich besonders für Investoren, die Wert auf günstige Einstiegspreise und einer soliden Mietrendite legen.

Einordnung der Strategien

Die beiden zentralen Ansätze lassen sich wie folgt einordnen:

Touristische Vermietung in Meeresnähe
Diese Strategie verbindet attraktive Renditechancen mit dem Besitz einer Immobilie in Premiumlage auf Usedom. Besonders interessant ist die Möglichkeit, Eigennutzung und Vermietung flexibel zu kombinieren.

Die Auslastung kann im Jahresverlauf schwanken, lässt sich jedoch durch die durchgehend hohe Nachfrage gut ausgleichen. Gleichzeitig kann der gesamte Vermietungsprozess über professionelle Verwaltungsagenturen organisiert werden, sodass für Eigentümer kaum eigener Aufwand entsteht.

Langfristige Vermietung im Stadtzentrum
Die Dauervermietung bietet eine stabile und gut kalkulierbare Einnahmesituation. Durch den Wohnraummangel in Swinemünde ist die Nachfrage nachhaltig hoch.

Der Einstieg ist günstiger, die Rendite etwas moderater, dafür aber gleichmäßiger. Dieses Modell eignet sich besonders für Anleger, die nach günstigeren Einstiegspreisen suchen.

Zusätzlicher Aspekt: Plan B durch Lage auf Usedom
Ein Punkt, der häufig unterschätzt wird: Eine Immobilie in Swinemünde kann über die reine Kapitalanlage hinaus auch eine strategische Funktion erfüllen.

Durch die direkte Lage auf Usedom und die unmittelbare Nähe zur deutschen Grenze – teilweise nur wenige Minuten entfernt – bleibt die Immobilie jederzeit gut erreichbar.

Für viele deutsche Käufer entsteht dadurch eine zusätzliche Option: sei es als Zweitwohnsitz, als Rückzugsort oder perspektivisch auch als alternative Wohnlösung.

Gerade im Vergleich zu weiter entfernten Auslandsmärkten bietet Swinemünde damit eine seltene Kombination aus Investment, Flexibilität und geografischer Nähe.

Fazit

Swinemünde auf der Insel Usedom stellt aktuell eine interessante Schnittstelle zwischen etabliertem Tourismusmarkt und aufholender Preisentwicklung dar.

Die Kombination aus deutlich niedrigeren Einstiegspreisen im Vergleich zur deutschen Seite (z. B. Ahlbeck), stabiler Nachfrage – sowohl touristisch als auch lokal – sowie der besonderen Lage innerhalb Usedoms schafft ein solides Fundament für unterschiedliche Investmentstrategien.

Gleichzeitig bietet der Standort eine zusätzliche Perspektive über die reine Kapitalanlage hinaus.

Wie bei jeder Investition gilt jedoch: Eine fundierte Prüfung des konkreten Objekts, der Mikrolage sowie der eigenen Zielsetzung bleibt entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Bereit für den nächsten Schritt?

Dieser Artikel hat Ihnen einen ersten Einblick gegeben – doch der Kauf einer Immobilie in Polen erfordert Detailarbeit und lokale Expertise. Profitieren Sie von der jahrelangen Erfahrung von David Rydz und seinem Team, um rechtliche Fallstricke zu vermeiden und Ihre Rendite zu maximieren.

Starten Sie jetzt Ihre sichere Kapitalanlage in unserem Nachbarland und lassen Sie sich persönlich beraten.